Die Entdeckung der Currywurst
Der Bergwolf ein Zipfel vom Ruhrgebiet jetzt auch im Glockenbachviertel
"Kommste vonne Schicht, wat Schöneres gibt es nich als wie Currywurst", textete Herbert Grönemeyer vor gut zwei Jahrzehnten. Doch was in Bochum Alltagskultur ist, blieb den Münchnern bislang vorbehalten.
Die Innenstadt ist Imbiss Notstandszone. Als kulinarischer Entwicklungshelfer betätigt sich seit Anfang der Woche Frank Bergmeyer der im Glockenbachviertel den "Bergwolf" eröffnet hat. vZusammen mit seinem Kumpel Michael Wolf hatte die pfiffige Geschäftsidee: Die erste echte Currywurst aus dem "Pott" für München.
Bergwolf. Foto: Bergwolf
Sie wird samt Sauce aus Bochum importiert. "Seitdem wir hier sind - das sind schon zwanzig Jahre - suchen wir vergeblich eine richtige Currywurst. Das haben wir jetzt geändert", erklärt Bergmeyer. Doch den gebürtigen Pottjungs geht es nicht nur um die Wurst.
Auch das Ambiente Ihres "Büdchens" war Ihnen wichtig. Einem Stehimbiss, wie Ihn Schimanski liebte, ähnelt der Bergwolf ganz und gar nicht. "Wir wollen den Spagat zwischen Imbissbude und Szenelokal schaffen", betonte Bergmeyer. So kann sich der Curry-Fan in Sushi - Bar Atmosphäre ganz dem Wurstgenuss hingeben. Die Toplage an der Klenzestraße, Ecke Frauenhoferstraße hat Ihren Preis, so auch die Wurst.
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