AKAFÖ kochte in Shanghai
Bochumer Currywurst kommt bei Studenten in China hervorragend an. Das Akademische Förderungswerk bekochte Ende November die Studierenden der Tongji - Universität in Shanghai / China. Das AKAFÖ war mit drei Köchen (Siegmund Piekartz, Andreas Zeller, Florian Bego-Ghina) dem Leiter der Wirtschaftsbetriebe Jörg - Markus zur Oven und dem Geschäftsführer Jörg Lüken für eine Woche nach China zur "Bochumer Esskulturwoche" eingeladen.
Bereits vor eineinhalb Jahren waren drei chinesische Köche auf Einladung des Akafö in Bochum, um anlässlich der RUB-Messe Grenzenlos die deutschen Studierenden mit chinesischen Spezialitäten zu verwöhnen. Nun stand anlässlich eines Symposiums in Shanghai der Gegenbesuch an.
Infotafel über das Ruhrgebiet. Foto: AKAFÖ Bochum
Das Akafö hatte von "Dönninghaus" gespendete Würste mit und kredenzte den chinesischen Studierenden und Hochschullehrern die Original Bochumer Currywurst mit Pommes, Gurkensalat und zum Nachtisch Rotweinbirne. In der extra für die Veranstaltung vorbereiteten Mensa wurden die Bochumer Köche vom Ansturm fast überrannt.
An drei weiteren Tagen war das Interesse der Chinesen an deutschen Mahlzeiten ähnlich hoch, die Reaktionen stets begeistert. Höhepunkt - nicht nur für die Bochumer Köche - war die Zubereitung von 13 verschiedenen Gerichten anlässlich eines Empfangs der Tongji - Universität. Die Bochumer Köche boten deutsche Spezialitäten wie Currywurst, Schweinebraten mit Biersoße und Frikadellen mit mannigfaltigen Beilagen an.
Die weiteren Tage verbrachten die Bochumer Gäste bei einem Kulturprogramm. Sie besuchten das alte Shanghai, nahmen einen Brunch im dritthöchsten Gebäude Asiens, speisten im Restaurant "Lu Bolang", in dem offizielle Staatempfänge stattfinden.
Print - Quelle - 15.12.2004 - Stadtspiegel Bochum




