Die Geschichte von Dönninghaus

... und wie alles begann ...

Die Fleischerei Dönninghaus wurde im Jahre 1935 von Otto Dönninghaus gegründet. Der "Urvater" der "Echten" von Dönninghaus begann 1920 seine Lehre, die er nach drei Jahren abschloss. Bevor er sich im Bochumer Zentrum selbständig machte, übte er als Geselle ein Jahr in Harpen und drei Jahre in Wanne Eickel seinen Beruf aus.

1935 schließlich eröffnete er sein eigenes Geschäft, und hatte es trotz der schweren Zeiten nach dem ersten Weltkrieg geschafft zwei Lehrlinge zu unterhalten. 1942 wurde Otto Dönninghaus in den Wehrdienst eingezogen und kam erst 1945 aus der Gefangenschaft zurück.

Das Geschäft war ausgebombt und es musste wieder neu aufgebaut werden. In der Zwischenzeit diente ein Holzschuppen an der Straße als Verkaufsstelle. Den Neuaufbau zu stemmen war ohne den Rückhalt der Familie kaum zu bewältigen.

Otto und Gertrud Dönninghaus hat die Wiederherstellung des Geschäftes nicht nur Kraft und Schweiß gekostet, vielmehr gab es auch finanzielle Schwierigkeiten, denn nach dem Krieg war man "nicht so flüssig". Eine Bochumer Bank jedoch machte ihm den Weg frei und so wurde 1960 der Neubau in der Brückstraße fertig gestellt.

1952 gründete Werner Dönninghaus, Bruder von Otto Dönninghaus die wahrscheinlich berühmteste Wurstbude Deutschlands: das "Bratwursthäuschen am Engelbertbrunnen". 1981 ging das Bratwursthäuschen in den Besitz von Lore Schoettler über. Bis heute wird noch immer "die Echte von Dönninghaus" mit der berühmten Sauce verkauft.

In den 50er Jahren begann Otto Dönninghaus andere Fleischer zu beliefern und der Siegeszug "der Echten von Dönninghaus" und Ihrer Sauce war kaum noch aufzuhalten. Einen kleinen Auszug unserer Kundschaft finden Sie auf dieser Website.

Leider verstarb Otto Dönninghaus im Jahre 2004 im Alter von 99 Jahren.